In guter Gesellschaft zahlreicher Promis radelten auch zwei Lionsfreunde aus Herne mit für die Ziele der Tour der Hoffnung (siehe auch WAZ-Artikel).

Mit dabei waren ein Lionsfreund aus dem Lions Club Herne und Lionsfreund Jürgen Woldt aus unserem Club.

Trotz stellenweise schwerer Anstiege war der Streckenabschnitt von Sundern über Bergkamen nach Bochum ein ganz besonders Erlebnis für Jürgen Woldt.

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Hier ein Auszug aus seinem Bericht:

Liebe Lions Freunde,

eine bessere Beschreibung als die WAZ in Bochum diese gegeben hat ist mir auch nicht möglich (s. Anhang)  Für mich bleibt nur zu ergänzen, dass ich mit vielen Teilnehmern auf der Strecke sehr interessante Gespräche hatte, sowohl mit Sportlern als auch mit Politikern (…)

Was besonders war, war die Stimmung von Anfang an auf der Tour. Kaum einer war unter dem Helm der Brille und der Kleidung zu erkennen, so ging es von Anfang an mit jedem Teilnehmer per Du los. Mein Freund Bernd Arlt (…) der maßgeblich dazu beigetragen hat, das die Lions Clubs in Herne das Projekt mit der Bundeswehrbigband organisierten, stellte mich bei jedem Stopp eifrig jedem seiner Freunde vor (…)

Der erste Abschnitt von Sundern ausgehend übertraf meine Erwartungen. Es ging steil bergauf. Fast musste ich vom Sattel und absteigen, aber diese Blöße wollte ich mir nicht geben. Wenn ich glaubte, dass dies schon eine schwere Steigung war, dann hatte ich nicht mit dem Stück gerechnet, das 50 km später auf uns zu kam. Viele der Radler stiegen ab. Auch ich wollte gerade aufgeben, da kam eine helfende Hand eines Radprofis und schob mich bis zum Bergkamm hoch. So überstand ich die Tour ohne abzusteigen – weder freiwillig noch unfreiwillig.

(…)

Dann in Bochum gut angekommen am Abend nach der Laudatio der Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) wurden nacheinander die Spender und Akteure auf die Bühne gerufen. Bernd, gab mir nach eine kurzen Einleitung das Mikrophon in die Hand und sagte. Ich hab meinen Freund Jürgen mitgebracht, der erzählt Euch jetzt die Geschichte, was in Herne geschehen ist. Toll dachte ich, „das wollest du doch erzählen“. Auf jeden Fall habe ich als Vertreter von allen Herner Lions Clubs Grüße überbracht. (…)

Der Abend verlief dann noch sehr entspannt bei gutem Essen, Musik, Tanz und natürlich wurde getrunken (…), denn es war warm.

Um 1:00 Uhr morgens bin ich dann gegangen, mit Endorphinen aufgeladen, glücklich und ohne Schmerzen.

(…)

Euer Jürgen W.

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